Kolumbien | Informationen für individuelle Reisen nach Kolumbien

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Informationen für individuelle Reisen nac Kolumbien
Kolumbien
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Reisetipps & Reiseinfos für Kolumbien von "napur tours"

Reisen nach Mittel- und Südamerika gibt es im Internet reichlich zu finden. Aber wer kennt sich eigentlich wirklich aus? Wer war vor Ort und hat die Länder bereist, die sich im Angebot befinden? Wir behaupten mit Stolz: Bei napur tours bekommen Sie Lateinamerika Reisen vom Spezialisten, denn wir waren da und haben viele Lateinamerika Reisen unternommen! Wir leiten sogar einige Reisen selbst und sind daher ganz nahe an den Bedürfnissen der Reisenden und auch den Umständen vor Ort. Betonen möchten wir auch, dass wir vollwertiger deutscher Veranstalter sind und kein Reisevermittler. Uns war von Beginn an sehr wichtig, Ihnen nur Reisen in Länder anzubieten, die wir selbst bereist haben.   Hier erfahren Sie mehr über diesen Veransatlter.   Wir können natürlich nicht in jedem Winkel gewesen sein und jedes Hotel persönlich kennen. Dennoch haben wir einen großen Erfahrungsschatz über die Gegebenheiten vor Ort und zuverlässige Partner vor Ort, die unsere Lücken schließen. Genau eben dieses Wissen und unsere persönlichen Erfahrungen machen uns zum Spezialisten für Lateinamerika. Wir sind stets bemüht, unser Wissen für uns und natürlich vor allem für Sie weiter auszubauen. Das macht auch einen Teil des Reizes aus, den unsere Arbeit birgt. Neue Ecken entdecken, mal über den Tellerrand hinausschauen, was es noch gibt abseits der üblichen Touristenpfade. Die Nachfrage geht immer mehr hin zum individuellen Reisen, Ihre Urlaubstage sind kostbar. Und wer nicht nur übliche Reisen „von der Stange“ möchte, der ist bei uns genau richtig!

Länderinfo

Atemberaubende Natur, Kaffee, Smaradge, die Legende von El Dorado oder die wundersame Welt von Macondo, sind nur einige Schlagworte, für die Kolumbien bekannt ist. Doch das nördlichste Land des südamerikanischen Kontinents hat noch viel mehr zu bieten. Kolumbien ist wie ein Kontinent auf der Fläche eines Landes und gleichzeitig ein Querschnitt ganz Südamerikas! Seine enorme landschaftliche Vielfallt, die sich in regional in unterschiedlichsten Lebensstilen und Kulturausprägungen widerspiegelt, machen die besondere Anziehungskraft Kolumbiens aus. Die Kolumbianer sind äußerst herzlich, voller purer Lebensfreude und gelten trotz oft bescheidener Verhältnisse als eines der glücklichsten Völker der Welt.

Kolumbiens Fauna

In den noch weitgehend gut erhaltenen regenwäldern Kolumbiens sowie in Tiefland- und Bergregenwälder sind Raubkatzen wie Pumas und Jaguare oder lebende Fossilien wie Faultiere und Gürteltiere, Ameisenbären und mehrere Affenarten, Tapire, Wasch- ,Nasen-und Brillenbären zuhause. Das Land am Äquator ist Heimat für über 1.800 verschiedene Vogelarten, darunter viele Tukane, die auch Pfefferfresser genannt werden. Das ist Weltrekord und Kolumbien ist mit seiner Artenzahl die Nummer Eins aller Länder der Erde.

Die Flora Kolumbiens

Bereits der deutsche Forscher und Reisende Alexander von Humboldt war von der Pflanzenvielfalt und Pflanzenfülle Kolumbiens tief beeindruckt. Ob Küste, Regenwald, Tiefland, Gebirgshänge mit Bergwald oder Hochbecken der Anden – die große Biodiversität sucht ihresgleichen! Das Küstenland am Pazifik, Teile der Karibikküste und der Süden des Amazonas -Tieflandes sind von tropischem Regenwald bedeckt. Hier wachsen zum Beispiel zahlreiche Lianen, Bromelien und Moose sowie andere Epiphytenarten, die auch Aufsitzerpflanzen genannt werden. Ananasgewächse, Farne, Inwergewächse und Orchideen zählen zu dieser Pflanzengruppe. Der Nordteil des östlichen Tieflands (Orinoccoebene) besteht aus Grasland, gemäßigter Steppe und Savanne. Die Gebirgshänge sind mit typischen Bergwald bewachsen, der ab einer Höhe von circa 2.800 m in Nebelwald übergeht. Oberhalb der Waldgrenze, die hier so nahe am Äquator bei rund 4.000 m liegt, folgen sogenannte Páramo-Regionen. Das ist eine Vegetationsform, die mit buschigen Gräsern, niederen Polsterpflanzen und kälteverträglichen Rosetten- sowie Wollkerzengewächsen einhergeht. Diese Pflanzen sind vielfach sogar feuerresistent und haben sich an die niedrigen Temperaturen bei hoher Luftfeuchtigkeit bestens angepasst. Die Hochbecken der Anden sind schon seit langer Zeit in Kulturland umgewandelt worden, das karibische Tiefland steht zum Teil und gerade an der Grenze zu Venezuela im starken Kontrast dazu und zeigt Sukkulentenbewuchs (Pflanzen mit Wasserspeicherfähigkeit) und Dornstrauchsavanne sowie Mangrovensümpfe an den Küsten.
”Urlaub in Kolumbien”

Kolumbiens Geographie

Pazifik

Die Region am Pazifik gehört zu dem Teil Kolumbiens, der hier – und in ganz Lateinamerika – als der exotischste gilt. Diese Region ist am meisten naturbelassenen. Die Landschaft beginnt in den Ausläufern der östlichen Kordilleren mit einer Dschungelvegetation, die sich nahezu bis zum Strand des Meeres erstreckt und an kilometerlange unberührte Küstenabschnitte grenzt. Die Bevölkerung, meist afrikanischer Herkunft, ist aufgeschlossen und offen gegenüber allen Besuchern. Dieser Tage ist Kolumbien besonders stolz, die Region Chocó als fast gänzlich unberührten Schatz, fern von wesentlichen industriellen Eingriffen, vorzustellen. Die Region ist bekannt für ihre unbeschreibliche Artenvielfalt. Man kann fast sagen, sie ist in der Tat ein exotisches Freiland-Labor für Meeresforscher und Botaniker. Mit ein wenig Einfühlungsvermögen, Vorkenntnissen in Sachen Natur und der richtigen Portion Entdeckergeist könnten auch Sie bisher wenig beschriebene Pflanzen- oder Tierarten entdecken, zusätzlich zum unvergesslichen Erlebnis der Walbeobachtung in der Wal-Saison (Juli bis Oktober).

Llanos

Die unendlich weiten Ebenen der „Llanos“, die sich von den Ausläufern der östlichen Gebirge bis hin zu den Ufern des gewaltigen Orinoco Flusses erstrecken, sind extensiv besiedelt von traditionellen Rinderzüchtern. Es besteht große Ähnlichkeit zur Nachbarlandschaft in Venezuela. Die flache bis leicht wellige Landschaft der Region mit der Hauptstadt Villavicencio, erfüllt alle Voraussetzungen für einen „grünen“ Agro-Tourismus und Naturtourismus, da man nicht nur nahezu unberührte Natur im Wechsel mit Kulturland genießen kann, sondern auch auf verschiedenen Farmen viel über die typischen Aufgaben auf einer Rinderfarm erfährt. Auf agrotouristischen Bauernhöfen und Fincas können Sie unter Anderem reiten, in kristallklaren Flüssen schwimmen oder einfach das angenehme, warme Klima und den fantastischen Ausblick in die Landschaft bei einem Sonnenuntergang genießen. Eine ausgezeichnete, abwechslungsreiche lokale Küche und unterhaltsame, authentische Volksmusik-Abende sind ideal für Freunde von Traditionen in Kombination mit fast unberührter Natur.

Das Amazonasgebiet

Der dünnbesiedelte kolumbianische Amazonas ist die größte Provinz des Landes. Es handelt sich also um das Regenwassereinzugsgebiet des Amazonasstromes. Der mächtige Amazonas-Fluss mit seinen vielen Nebenflüssen durchdringt den Regenwald, fließt durch verschiedene Naturschutzgebiete, Nationalparks und weite Savannen. Ein idealer Ort für Besucher, um die Schönheit der wilden Landschaften und verborgenen Geheimnisse zu entdecken. Leticia, die Hauptstadt des Departements, ist der Ausgangspunkt für eine breite Palette von Umwelt-Forschungsprojekten und Besuchstouren in der Region. Die Amazonasregion ist exotisch, noch weitgehend unerschlossen und aufregend, doch längst nicht mehr nur Reiseziel für eingefleischte Abenteurer. Man erreicht Leticia mit einem Direktflug (z. B. Avianca mit einer A 320) von Bogotá aus und kann in der Region zwischen komfortablen Unterkünften, romantischen Übernachtungen unter Palmblättern oder einfachen Eco-Logdes wählen. Ebenso werden Flusskreuzfahrten angeboten.

Andenregion

Wegen ihrer topografischen und klimatischen Vielfalt ist die kolumbianische Gebirgsregion der Anden eine der abwechslungsreichsten Gebiete Lateinamerikas. Das landschaftliche Bild wird bestimmt durch die unterschiedlichen landwirtschaftlichen Nutzungsformen. Es gibt schneebedeckten Berge auch in der lieblichen Kaffeezone und in Boyacá, grüne Kulturlandschaften und etwas karger wirkende Hochebenen, an denen man Kartoffel- und Weizenfelder vorfindet. Der kolumbianische Part der gewaltigen Anden besteht aus drei Ausläufern, die sich parallel in Nord-Süd-Richtung erheben und deren Täler von den beeindruckenden Flüssen Magdalena und Cauca durchzogen werden. In diesem Gebiet befinden sich die wichtigsten der großen urbanen Zentren Kolumbiens. Die bekannteste und größte Stadt ist Bogotá D.C. auf rund 2.600 m üNN. Die Hauptstadt ist auch das politische, kulturelle und wirtschaftliche Zentrum des Landes. Die Vielfalt in Geschichte, Kultur und Landschaft dieser Gegend ist umwerfend: Kleine Kolonialstädte, archäologische Stätten, einladende Kaffee-Haciendas, riesige Millionen-Städte, schneebedeckte Bergwelten und eine Anhäufung von unterschiedlichen Klimazonen und Vegetation – je nach Höhenlage oder Beregnungssituation – machen dieses Gebiet zu einer Destination, die sehr viele verschiedene Möglichkeiten bietet.

Karibische Zone

Mit einer Küstenlänge von über 1.600 km bietet die kolumbianische Karibik viel mehr als nur Möglichkeiten im Rahmen eines Badeurlaubes. Städte unbeschreiblicher kolonialer Pracht und präkolumbischer Kultur kombiniert mit herrlichen, meist wenig frequentierten Stränden inmitten von kleinen Buchten, die in die tropischen Regenwälder oder weiter im Osten in semiaride Vegetation übergehen: Das ist der Traum der Karibik! Die Hauptstädte der Provinzen Bolivar (Cartagena), Atlántico (Barranquilla) und Magdalena (Santa Marta) liegen unmittelbar an der kolumbianischen Karibikküste und stehen für pure Lebensfreude, die sich unter anderem in der bekannten Cumbia und im Vallenato ausdrücken, den Rhythmen dieser Region. Die kolumbianische Karibikküste gehört mit Sicherheit zu den strukturreichsten Küstenstreifen des Kontinents und reicht von den immergrünen tropischen Tieflandregenwäldern im Südwesten und der Grenze zu Panama bis hin zur trocken staubigen Guajira-Wüste im Nordosten an der Grenze zu Venezuela. Dazwischen liegen vogelreiche Lagunenlandschaften und das höchste Küstengebirge der Welt, die spannende Sierra Nevada de Santa Marta mit ihren schneebedeckten Gipfeln, Pico Colón und Pico Bolívar. Mehr als 10 verschiedene Nationalparks in diesem Gebiet sorgen für die Erhaltung der verschiedenen Ökosysteme. Bekannt ist diese Region gerade bei Vogelbeobachtern. Mit einer sehr guten, umfassenden Hotel-Infrastruktur bietet die Karibik alles, was das Herz eines Reisenden begehrt – von Hotels besonderer Klasse bis zu landestypischen Lodges. Die auffällige Freude der Menschen erleichtert eine herzliche Annäherung zwischen Besuchern und Einheimischen.

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Geschichte Kolumbiens

Wir möchten Ihnen hier einen kurzen Überblick über die Geschichte von Kolumbien geben. Bei größerem Interesse empfehlen wir fortführende Literatur wie „Kleine Geschichte Kolumbiens“ von H.-J. König oder auch „Kolumbien verstehen“ von W. Hörtner.

Besiedlung durch indigene Stämme

1499 wurde Kolumbien von den spanischen Konquistadoren entdeckt und seit 1511 von den Spaniern besiedelt. Doch natürlich lebten und siedelten im Gebiet des heutigen Kolumbiens lange vor der Ankunft der Spanier indianische Hochkulturen. Sie trieben miteinander regen Handel und beherrschten insbesondere die heute noch zu bewundernde Goldschmiedekunst auf hohem Niveau. Des Weiteren verarbeiteten sie von ca. 4.000 vor unserer Zeit bis ins Jahr 1.600 n. Chr. Ton zu Figuren und Gebrauchsgegenständen. Wegen der geographischen Kleinteiligkeit und der schwierigen Landesnatur gedieh im vorkolonialen Kolumbien jedoch nie ein komplexes Staatsgebilde, wie es z. B. das Reich der Inka in Peru darstellte. Es besiedelten viele Indianervölker das Land, viele hinterließen beeindruckende Dinge wie Schmuck und Statuen, die sich heute z. B. im Nationalmuseum in Bogotá bewundern lassen.

Bogotá von Beginn an bedeutender Standpunkt

Wegen seiner zentralen Bedeutung für die spanischen Eroberungen im nördlichen Südamerika wurde zum Sitz des „Vizekönigreichs von Neu-Granada“ erhoben. Cartagena de Indias an der Karibikküste entwickelte sich in der Kolonialzeit zu einem der wichtigsten – und bestgeschützten – Häfen in ganz Lateinamerika. Nach der Eroberung Mittelamerikas durch spanische und andere europäische Seefahrer entstanden mit Santa Marta (gegr. 1525) und Cartagena de Indias (gegr. 1533) die ersten kolonialen, festen Stützpunkte an der kolumbianischen Karibikküste. Dann später begann die Gründung einer Provinz, aus der das Vizekönigreich Neugranada entstand.

Wohlstand und Piraterie

Der Wohlstand des Landes führte in den Jahren 1544, 1560 und 1586 zu Piratenangriffen unter Francis Drake auf die zur Festung ausgebaute und sehr reiche Hafenstadt Cartagena. 80 Prozent der Goldproduktion des 17. Jahrhunderts kam damals allein aus Kolumbien. In den Goldminen arbeiteten oft zwangsweise Indianer, von denen viele an Schwäche und den Krankheiten verstarben, die von den Europäern eingeschleppt wurden. In späteren Jahren übernahmen oft afrikanische Sklaven die Arbeit der Indianer, die im Hafen von Cartagena zu kaufen waren. Die Stadt wurde im Jahre 1741 von einer unbeschreiblich großen englischen Armada mit 186 Kriegsschiffen angegriffen und trotzdem von den spanischen Truppen unter Don Blas de Lezo verteidigt.

Der Unabhängigkeitskrieg

Der Krieg, der zur Unabhängigkeit vom Mutterland Spanien führte, fand in Kolumbien zwischen ca. 1810 und 1819 statt. Am Anfang stand eine Auseinandersetzung zwischen einer Menge von amerikanischen Patrioten und dem Spanier José González Llorente in Bogotá. Dieser hatte sich verweigert, der Gruppe der Patrioten einen wertvollen Kelch zu geben, um den sie ihn gebeten hatten. Die Art und Weise dieser Verweigerung wurde von amerikanischer Seite als äußerst beleidigend empfunden. Daraufhin begannen sie eine Revolution, die sich schließlich zum „Unabhängigkeitsausruf“ ausweitete. Kolumbien ist einer der Staaten im Norden Südamerikas, die durch den Zerfall Großkolumbiens im Jahr 1830 entstanden (die anderen sind Ecuador, mit Verspätung Panama und auch Venezuela). Weiter bis 1861 wurde es als Neugranada bezeichnet, dann zu Ehren von Christoph Kolumbus in Kolumbien umbenannt. Noch bis zum Jahre 1903 gehörte auch das heutige Panama zu Kolumbien! Dann 1886 gelang es, Kolumbien in einer zentralistisch geführten Republik zu vereinen. Diese Republik wurde schon 1898 erneut auf eine harte Probe gestellt, als sich die anhaltenden internen Konflikte im „Krieg der Tausend Tage“ zeigten.

Krieg der Tausend Tage

Von 1899 und 1902 kämpften die oppositionellen Liberalen gegen die sehr konservative Zentralregierung, ohne dass eine der beiden Kontrahenten einen deutlichen Sieg erringen konnte. Der brutale Konflikt (mit über 100.000 Toten) wurde endlich durch einen Friedensvertrag beendet, der den Liberalen eine Regierungsbeteiligung danach sichern sollte. Trotzdem blieb die „konservative Hegemonie“ (seit 1886) noch bis dann 1930 erhalten. Bedeutender als die materiellen Zerstörungen des Krieges war jedoch seine außenpolitische Nachwehen. So nutzten die imperialistischen USA im Jahre 1903 die temporäre Schwäche Kolumbiens aus, um ihre geostrategischen und egoistischen Interessen in Panama durchzusetzen. Für den damaligen Präsidenten Theodore Roosevelt (1901 – 1908) war der Bau eines Schleusenkanals durch due heutige Landenge von Panama ein militärisches Muss. Eine Abspaltung wurde auch dadurch begünstigt, weil der Isthmus nur schlecht in den kolumbianischen Staat integriert war und die dort angesiedelte Handelsoligarchie sich von Bogotá beherrscht und übergangen fühlte. Davor hatte die kolumbianische Regierung den von den USA vorangetriebenen Bau des Panamakanal unter Verweis auf einen wahrscheinlichen Souveränitätsverlust abgelehnt, woraufhin die USA in Abstimmung mit der panamaischen Separationsbewegung die Unabhängigkeit des Isthmusdepartements erreichten. Kolumbien war sehr geschwächt aus dem „Krieg der Tausend Tage“ hervorgegangen, sodass es die von den USA militärisch isolierte Machtübernahme in Panama am Ende ungern akzeptierte.

Wirtschaftliche Blütezeit

Dann in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts erlebte das Land Kolumbien eine wirtschaftliche Blütezeit. In den 1920 er Jahren machte der Kaffee bis zu 90 % kolumbianischer Exporte aus und ermöglichte es diesem Land, massiv in den Ausbau der Straßen und Schienen zu investieren und die staatlichen Einrichtungen zu stärken.

Entstehung politischer Parteien mit ideologischen Programmen

In der Mitte des letzten Jahrhunderts begannen sich politische Parteien mit ideologischen Programmen herauszubilden, die den Hauptanteil in der Staatsführung für sich reklamierten: Und zwar die Liberale Partei und die Konservative Partei Kolumbiens. Später dann kam es zum Aufleben anderen gesellschaftlicher Ausdrucksformen, die danach drangen, die politische Landschaft des Landes zu erweitern – ethnische Minderheiten, Indianerstämme und bislang unabhängige Bürgerinitiativen wurden schließlich in das politische Geschehen des Landes gut integriert.

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Die beste Reiszeit für Kolumbien

Kolumbien kann grundsätzlich zu jeder Zeit des Jahres besucht werden und, abgesehen von einigen wenigen Ausnahmen, möchten wir sagen, dass jede Ecke des Landes dem Besucher irgendwann reisetaugliches oder gutes Wetter bietet. Der Lage nahe am Äquator bewirkt, dass die Temperatur im Wesentlichen von der Höhe über dem Meeresspiegel abhängt. Als allgemeine Regel kann man sagen, dass je einer Höhe von 1.000 Metern ein Temperaturrückgang von 6 Grad Celsius zu verzeichnen ist. In unseren Breiten kann das auch je 100 Meter ein Grad sein. Die Temperaturen betragen im Tieflandregenwald oder an der feuchten Seite der Karibikküste sowie in den Llanos tagsüber meist 28 bis 32 Grad, je nach Bewölkung. Nachts kühlt es sich bis auf 20 Grad ab und an der Küste weht meist ein erfrischender Wind. Im Bergland, z. B. in Bogota auf rund 2.600 Meter, muss man tagsüber mit 22 bis 24 Grad rechnen und nachts fällt die Quecksilbersäule nicht unter 14 bis 16 Grad. Im Páramo oberhalb von 3.000 Metern wird es empfindlich kälter. Am Tag sind es rund 14 bis 18 Grad und nachts auch unter 10. In Kolumbien gibt es keine richtigen Jahreszeiten, man unterscheidet einzig zwischen Winter (Regenzeit) und Sommer (Trockenzeit). Die Trockenzeit (nicht für alle Regionen) ist normalerweise von Dezember bis März und Juli bis August. Die Regenzeit (ebenso nicht für alle Regionen) ist in den Monaten April, Mai, Oktober und November. Jedoch ist der Regen nicht durchgehend, sondern die Regenfälle sind in der Regel kurz und gehen einmal pro Tag nieder. Selten wird durch Wetterumstände ein geregelter Reiseablauf gestört. Allerdings ist es hier sehr wichtig zu erwähnen, dass es aufgrund der meteorologischen Phänomene „El Niño“ und „La Niña“ in letzter Zeit sehr schwierig ist, das Wetter oder die Witterung genau vorherzusagen. Einige Male mussten wir schon mit Überraschungen leben … Die Hauptferien- und Reisezeit für den einheimischen Tourismus beginnt etwa ab Weihnachten und dauert bis Ende Januar, sowie zu Ostern und von Mitte Juni bis Mitte Juli.
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