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Namibia
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Die schönsten Reiseziele und Urlaubs-Regionen Namibias im Tripwunder Reiseführer

Namibia, das junge Reiseland

Sanfte Tafelberge und bizarre Felsklippen, pastellfarbener Wüstensand, dramatische Sonnenuntergänge über dem Atlantik: Namibia, das noch junge Reiseland im südlichen Afrika, lockt mit überwältigenden Landschaftskontrasten und einem ständig wechselnden Schauspiel der Natur. Vor der oft atemberaubenden Kulisse der einzigartigen geologischen Formationen erleben Besucher eine außergewöhnlich artenreiche Fauna und exotische Flora, darunter die höchst rätselhafte Welwitschia - ein in der Pflanzenwelt kaum einzuordnender „Überlebenskünstler”, der trotz karger Lebensbedingungen bis zu 1000 Jahre alt werden kann. Namibia, seit 1990 ein unabhängiger demokratischer Staat, in dem die unterschied-lichsten Stämme und ethnischen Gruppen zu einem friedlichen Zusammenleben gefunden haben, ist nach der angeblich ältesten Wüste der Welt benannt - der Namib; der Streit der Wissenschaft über ihr wahres Alter hat lange Tradition. Die von teilweise berghohen Sanddünen und tiefen Canyons geprägte Region zwischen Küste und hochaufragenden Gebirgszügen ist bereits seit 1907 Naturschutzgebiet. Als Namib-Naukluft-Park, der die an die Wüste angrenzenden Naukluft-Berge einbezieht und 1979 seine heutige Dimension von fast 5 Mio. Hektar erreichte, ist er Afrikas größtes Naturschutzgebiet überhaupt.

Natur in Namibia

Namibia ist ein Trendziel für Individualreisende

Rund 15 Prozent der Landesfläche Namibias - mit insgesamt 824 268 qkm etwa zweieinhalbmal so groß wie Deutschland - sind als Naturreservate geschützt. In 21 ausgewiesenen Schutzgebieten werden die vielfältigen Naturschätze bewahrt: ein-zigartige Landschaftsformen wie der Fish-River-Canyon, das Ugab-Tal mit seinen Felsenburgen oder die aprikosenfarbenen Mammut-Dünen des Sossusvlei, die artenreiche Tierwelt und die von etwa 120 Baum- und 3500 Blütenpflanzen geprägte Flora. Für Geologen, Zoologen und Botaniker war das Land daher schon immer ein besonders attraktives Ziel. Namibia ist in den Programmen aller bedeutenden Reiseveranstalter zu finden, der weit größere Teil der Besucher wird aber durch Individualreisende repräsentiert. So lässt sich das Land auf vielfältige Weise entdecken: individuell mit Pkw, Camper oder Geländewagen, bei geführten Rundreisen im Bus, speziellen Studienreisen, Fly-In-Safaris und sogar mit der Eisenbahn (Luxuszug „Desert Express“). Für sportliche und andere Freizeitinteressen gibt es eine Fülle von Angeboten: Bergsteigen und Trekking, Segelfliegen oder Ballonfahren, Radfahren, Angeln und vieles mehr.
”Urlaub in Namibia”

Infrastruktur

Politisch stabil und gute medizinische Versorgung

Die touristische Infrastruktur ist ausgezeichnet: Neben Hotels, Pensionen, individuell gestalteten Lodges – darunter zahlreiche mit luxuriösem Komfort – und Restcamps bieten sich Gästefarmen als besonders landestypische Form der Unterkunft an. Eine von der Regierung nach Kräften unterstützte lokale Tourismus-Infrastruktur hat sich vor allem in den nördlichen Regionen entwickelt und erschließt zunehmend weitere Gebiete. Dieser „Community Based Tourism” bietet einfache Unterkünfte, kleine Kunsthandwerkszentren, Museen, geführten Touren und fördert den Kontakt mit der Bevölkerung. Zu den hervorragenden Eigenschaften Namibias als Reiseland gehören außerdem die gute medizinische Versorgung, die innere politische Stabilität sowie das moderne Telekommunikationsnetz, das dem europäischen Standard nicht nachsteht. Das angenehme Klima des Landes, durch über 300 Sonnentage im Jahr geprägt, macht eine Reise das ganze Jahr über lohnend. Direktflüge mit Air Namibia und LTU lassen Windhoek in weniger als zehn Stunden erreichen.

”Urlaub in Namibia”

Naturschutz

Dünn besiedelt und reich beschenkt

Obwohl das Land mit etwa zwei Bewohnern pro Quadratkilometer zu den dünnstbe-siedelten Regionen der Erde zählt, ist hier der Naturschutz schon früh als sehr bedeutend erkannt und in der Verfassung verankert worden. So verpflichtet sich der Staat in Artikel 95 seines Grundgesetzes dazu, sich für „das Erhalten der Ökosysteme, der wesentlichen ökologischen Vorgänge und der Biovarietät des Landes” einzusetzen, ebenso für „die tragbare Nutzbarmachung von Naturschätzen zum Vorteil aller Namibier, sowohl heute als auch in Zukunft”.
”Urlaub in Namibia”

Naturreservate

Tourismus und Natur im Einklang

Die engagierte Umsetzung dieser Grundsätze zeigt sich schon darin, dass Namibia als eines der ersten Länder überhaupt ein gemeinsames Ministerium für die Bereiche Umwelt und Tourismus geschaffen hat: Das Ministry of Environment and Tourism ist für die Erschließung und Unterhaltung der Naturreservate verantwortlich und bringt dabei die verschiedenen Interessen von Naturschutz und Tourismus beim Ausbau der Infrastruktur miteinander in Einklang. Campingplätze und Bungalowanlagen sind ebenso harmonisch wie schonend in die Wildnis eingefügt, notwendige Reglements für die Besucher werden immer wieder deutlich, aber auch verständnisweckend vermittelt. Die Anlage künstlicher Wasserlöcher in den oft monatelang trockenen Wildparks dient Tieren und Touristen gleichermaßen: Elefanten- und Zebraherden, Giraffen, Antilopen und Nashörner kommen regelmäßig und einträchtig am Wasserloch zusammen, lassen sich durch parkende Fahrzeuge nicht stören - und werden zum fantastischen Fotomotiv. An oft einsam gelegenen Plätzen warten weitere Attraktionen: Jahrtausende alte Felsenzeichnungen der Buschmänner zum Beispiel, ein vor Millionen von Jahren entstandener versteinerter Wald oder Basaltsäulen, die wie Orgelpfeifen eine Schlucht säumen. Die Wege zwischen den Highlights sind weit, aber sie lohnen sich. Die Zahl der Namibia-Besucher wächst deshalb Jahr für Jahr.

Namibia

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Namibia und seine Menschen

Namibia ist wahrlich einzigartig in seiner Vielfalt. Während der Kolonialzeit wurde es von unterschiedlichen Kulturen beeinflusst; nun tritt es aus dem Schatten der Apartheid, die 1990 aufgehoben wurde, heraus. Daraus ist ein echtes Gefühl der Einigkeit in der Vielfalt entstanden – mindestens 11 große ethnische Gruppen haben sich zusammengeschlossen, um ihr kulturelles Erbe zu zelebrieren, während sie an einer gemeinsamen Zukunft arbeiten. Sie erkennen diese Vielfalt in der Kleidung, Sprache, Kunst, Musik, Sport, Küche und in den Religionen des Landes. So ergibt sich eine wunderbare Collage – getragen vom Stolz aller, Namibier zu sein.

Die Basters

Man nimmt an, dass diese Volksgruppe bereits 1652, im Jahr der Ankunft Jan van Riebeecks am Kap in Südafrika, entstanden ist. Ihre Eltern waren die frühen Holländer und andere europäische Männer, die sich mit den heimischen Khoisan-Frauen mischten bzw. sie heirateten. Einige mischten sich auch mit den frühen Cape Malays, die von den Holländern aus Ostindien zum Kap gebracht wurden. Die Rehoboth Basters sind eine Untergruppe. Der Begriff „Baster“ ist die bevorzugte Bezeichnung, die auch mit Stolz von der Baster-Gemeinde verwendet wird. Sie haben die Sprache und die Kultur ihrer Vorfahren übernommen, so auch die Ausübung des christlichen Glaubens. Die frühen Missionare erkannten ihren starken christlichen Glauben und sympathisierten mit ihnen, was ihrem Streben nach Ruhe und Sicherheit zuträglich war. Heutzutage sind die Basters patriotische Menschen, die ihr kulturelles Erbe pflegen. Sie arbeiten als Künstler, Händler und Bauern.

Die Caprivianer

Die Mehrheit der Menschen, die in Caprivi leben, hat sich entlang der Flussläufe angesiedelt, entlang der großen Straßen der Caprivi sowie im Hauptzentrum Katima Mulilo und in den Dörfern Sibinda, Sangwali, Linyanti, Chinchimane, Bukalo, Ngoma und Isize. Hier leben zwei große Volksgruppen, die Fwe im Westen und die Subia im Osten. Neben dem Jagen und Fischen, betreiben die Caprivianer Ackerbau und pflanzen Mais, Hirse, Bohnen, Süßkartoffeln, Erdnüsse, Kürbisse, Melonen und sogar Zuckerrohr an. Auch als Sammler und Hirten sind sie tätig, mit einer strukturierten Nutzung des kommunalen Weidelands. Ihre Isolation und Abgeschiedenheit ist der Grund für die weiterhin bestehende Abhängigkeit von dieser traditionellen Subsistenzwirtschaft. Aufgrund ihrer historischen, sozialen Interaktion mit Sambia, Simbabwe und Botswana, hat die Mehrzahl der Caprivianer gelernt Englisch zu sprechen. Zudem haben einige Männer zeitweise in den Minen rund um Johannesburg gearbeitet und dort Fanagalo gelernt. Dies ist die einzige Region in Namibia, in der etwas Afrikaans gesprochen wird.

Die Farbigen

Der Ursprung der Farbigen in Südafrika geht zurück auf die frühe Besiedlung am Kap der Guten Hoffnung, als sich viele der europäischen Männer mit den ansässigen Khoisan-Frauen mischten bzw. sie heirateten. In diesen Tagen gab es praktisch keine Frauen europäischer Abstammung, im heiratsfähigen Alter am Kap. Somit vermehrten sich die Männer europäischer Abstammung mit den weiblichen Nachkommen der Sklavenarbeiter aus dem Osten. Kinder, die von Sklaven geboren wurden, wurden automatisch zum Eigentum der Sklavenhalter. So kam es, dass viele dieser Kinder mit der christlichen Religion und der Kultur ihrer „Eigentümer“ in Berührung kamen. Die meisten farbigen Namibier haben Afrikaans als Muttersprache. Die Rassendiskriminierung bewirkte, dass vielen dieser Menschen das Recht verwehrt wurde, frei an sozialen und wirtschaftlichen Aktivitäten teilzunehmen, so dass einige das Kap verließen. Da sie geächtet wurden, entwickelten sie ihre eigene Kultur. Viele erfolgreiche Entwicklungen im Obstanbau, in der Wein-, Textil-, Bau- und Fischereibranche, gehen auf den wertvollen Beitrag der farbigen Bevölkerung zurück. Viele von ihnen können ihre Ursprünge bis ans Kap zurückverfolgen.

Die Damara

Die Damara sind eine der ältesten Volksgruppen in Namibia. Die Mehrheit der Damara lebt und arbeitet in den nordwestlichen Regionen des Landes, in den Städten, auf kommerziellen Farmen, in Minen sowie an der Küste. Sie haben keine kulturelle Verbindung zu anderen Volksgruppen in anderen Teilen Afrikas. Man nimmt an, dass die Damara ihre ursprünglichen Wohnorte im Nordwesten Afrikas verließen, noch bevor andere Volksgruppen ihre Migration in den Westen und Süden Afrikas begannen. Sie konnten ihre Traditionen, Sprache und kulturellen Eigenheiten nicht bewahren. Es wird angenommen, dass die Damara in früheren Zeiten als Jäger und Sammler in Namibia lebten, bevor sie von den Nama und Herero dominiert wurden und für diese arbeiten mussten. Frühe Missionare brachten den Damara bei, Feldfrüchte und Gemüse anzubauen und dort, wo es ausreichend Wasser gibt, haben sich ihre Mühen ausgezahlt. Die Entwicklung des Tourismus seit 1990 hat dazu geführt, dass viele Damara als Tourguides sowie im Naturschutz arbeiten. Das Damaraland ist bekannt für seine Mineralien und Halbedelsteine. So haben sich viele Damara dem Abbau dieser Kostbarkeiten zugewandt. Sie verkaufen ihre Steine entlang der Straßen, die zu ihren Siedlungen führen.

Die Herero

Man nimmt an, dass sich die Herero-Nation im 16. Jahrhundert in Richtung Süden nach Namibia bewegte. Laut ihrer oral tradierten Geschichte kamen sie aus einem Gebiet mit reichlich Wasser, Gras und Schilf. Wahrscheinlich lag diese Region westlich des Tanganyika-Sees und sie wanderten zwischen den Flüssen Kunene und Okavango nach Namibia. In den letzten zehn bis fünfzehn Jahren des 19. Jahrhunderts ließen sich die Herero in Gebieten rund um Okahandja, Waterberg/Okakarara und weiter östlich Richtung Omaruru und Otjimbingwe nieder. Der Konflikt zwischen den Herero und den Nama bescherte beiden Seiten viele Probleme, brachte viele Verletzte und Viehdiebstähle mit sich. Im Jahr 1904 wurde die Herero-Bevölkerung im Zuge eines der schlimmsten Kolonialkriege Namibias stark dezimiert. Doch die Herero haben überlebt und gelten heute als versierteste Viehzüchter und erfolgreiche Unternehmer Namibias. Die Herero sind sehr stolze Menschen, die ihre Traditionen pflegen und bewahren. Traditionell betrieben sie einen animistischen Ahnenkult, was jedoch durch die jahrelange Arbeit der christlichen Missionare in den meisten Gebieten stark eingedämmt wurde. Doch noch immer brennt das Ahnenfeuer in vielen entlegenen Dörfern, um mit den Vorfahren Kontakt aufzunehmen.

Die Himba

Die Himba, die ihre Haut charakteristisch mit rotem Ocker einreiben, scheinen wie aus einer anderen, bereits vergangenen Welt. Dies ist das Ergebnis ihrer extremen Isolation und ihrer traditionsverhafteten Lebensweise. Sie stammen ursprünglich von der Herero-Nation ab und leben in den Bergregionen des Kunene. Aufgrund von langen Dürreperioden mussten sie das Land verlassen, in dem sie wilde Früchte sammelten und sich von Wurzeln ernährten. Schließlich wurden sie Opfer der räuberischen Nama, dies sich bei Sesfontein niedergelassen hatten. Die Nama plünderten fast den gesamten Viehbestand der Himba, die als Konsequenz über die Grenze nach Angola flohen. Nach einigen Jahren kehrten sie wieder zurück, als sie erfuhren, dass der Krieg zwischen den deutschen Truppen und der Herero-Nation beendet war. Sie gingen wieder in die Kunene Region, wo sie heute immer noch leben. Viele Himba der jüngeren Generation haben sich an die Veränderungen angepasst und eine Ausbildung durch den namibischen Staat erhalten. Sie werden wohl im Lauf der Zeit ihre alten Bräuche und Traditionen hinter sich lassen. Allerdings hält die ältere Generation stark an ihren Traditionen fest. Sie setzen sich nachdrücklich dafür ein, dass sich die Kinder, wenn sie von der Schule oder aus der Stadt nach Hause zurück kommen, traditionell kleiden und wie wirkliche Himba leben. Im Rahmen unterschiedlicher Touren kann man die Himba besuchen. Gäste sollten jedoch behutsam und mit Respekt vor der traditionellen Lebensweise der Himba auf diese besonderen Menschen zugehen.

Die Kavango

Diese große Nation der „Flussmenschen“ wurde schon oft als freundlichste Nation in ganz Afrika bezeichnet. Die Kavango setzen sich aus fünf verschiedenen Stammesgruppen zusammen. Fast alle leben entlang des Kavango-Flusses von Katwitwe im Westen bis nach Bagani im Osten. Die Kavango betreiben auf dem schmalen, fruchtbaren Streifen entlang der Ufer des Kavango-Flusses Landwirtschaft. Der Fluss liefert ihnen zudem Fisch als Nahrung. Die Männer übernehmen die Vorbereitung des Ackerlandes, während die Frauen für die Aussaat und das Pflanzen verantwortlich sind. Die Ernte ist schließlich wieder Aufgabe der Männer. Die Kavango-Männer sind als versierte Schnitzer bekannt und ihre Arbeiten werden in ganz Namibia verkauft. Sie bearbeiten das Dolfwood, ein Holz, das im Sandfeld der Kalahari wächst. Daraus schnitzen sie zeremonielle Trommeln, andere Musikinstrumente und Haushaltsartikel. Zu den gängigen Artikeln gehören Ornamente, Topfpflanzenständer, Wanddekorationen, Masken, Küchenutensilien, Tische und Stühle sowie Einbäume. Die Frauen flechten Körbe und fertigen Tontöpfe und Ornamente, die sie stolz an Besucher verkaufen. In dieser Region wurden zahlreiche landwirtschaftliche Projekte initiiert, um die Arbeitssituation zu verbessern. Dies beinhaltet u. a. den Anbau von Zuckerrohr, Forstplantagen und Weinbau.

Die Nama

Die Nama sind die einzigen echten Nachkommen der KhoiKhoi. Sie waren einst Hirtennomaden, die Rinderzucht betrieben. Heutzutage gibt es 13 Nama-Stämme. Zum Großteil bewirtschaften sie kommunalen Landbesitz. Sie besitzen eine reiche Tradition an Poesie, Musik und Tanz, für die sie in der ganzen Kalahari bekannt sind. Unzählige Sprichwörter, Rätsel und Gedichte werden mündlich von Generation zu Generation weitergegeben – darunter Liebeslieder und Heldensagen, bis hin zu Liedern über die Tiere und Pflanzen der Umgebung. Viele Nama-Frauen sind sehr talentierte Künstlerinnen. Ihre Stickereien und Applikationsarbeiten sind als Kunstform anerkannt und zeigen alltägliche Szenen sowie Naturabbildungen in leuchtenden Farben. Die Nama leben in ganz Namibia: in Sesfontein in Kaokoland, im tiefen Süden in Orten wie Warmbad oder um Mariental, Tses, Gibeon, Maltahöhe und Helmeringhausen, sowie im Osten von Lüderitz, in der südwestlichsten Ecke des Landes.

Die Owambo

Die Owambo-Nation besteht aus insgesamt 8 Stämmen. Sie leben vor allem im Norden des Landes. Die Owambo repräsentieren fast die Hälfte der gesamten Bevölkerung Namibias und sind in allen Wirtschaftssektoren aktiv, von der Landwirtschaft, über das Fischereigewerbe bis hin zum Handel. Ihr Grundnahrungsmittel ist Mahango, eine Art Hirse, die sie dem Mais vorziehen. Mahango wird auch zum Bierbrauen verwendet. Darüber hinaus werden Mais, Sorghum, Bohnen, Melonen und Zwiebeln angebaut. Wenn das Flutwasser aus Angola die tief gelegenen Regionen überflutet, wir die Fischerei zu einem wichtigen Wirtschaftssektor; wenn das Wasser wieder zurückgeht, grast das Vieh auf dem üppigen Weideland. Dann erfolgt die Bewässerung der Gärten in den höher gelegenen Regionen zwischen den Feuchtgebieten. Die meisten Familien sind auf irgendeine Weise im Einzelhandel tätig. Diese unternehmerischen Aktivitäten wurden durch die Geschäftsinfrastruktur der Europäer in der Gegend angeregt und so haben sich in den letzten Jahren viele Großhandels- und Einzelhandelsunternehmen entwickelt. Der Handel reicht bis in andere Teile Namibias und sogar bis nach Angola hinein. Die soziale und kulturelle Entwicklung, die in den letzten 30 Jahren stattgefunden hat, hat den traditionellen Lebensstil der Owambo stark verändert. Viele der typischen Heimstätten mussten Platz machen für moderne Vorstädte und Dörfer. Die alten Hütten wurden durch Steinhäuser und Wellblechkonstruktionen ersetzt. Ackerbau und Viehzucht haben sich in die ländlichen Gebiete zurückgezogen. Einige traditionelle Dörfer gibt es jedoch noch. Sie weisen die traditionellen Sozialstrukturen auf: Familienverbände leben in so genannten „Homesteads“, die mit hölzernen Pfahlzäunen umgeben sind. Ihr Aufbau erleichtert die Ausübung der strengen, sozialen Bräuche und effizienten Alltagshandlungen.

Die San

Die San, eine kleine ethnische Gruppe, von denen es etwa 40.000 gibt, sind allgemein unter dem Begriff „Buschmänner“ bekannt. Der größte Teil gehört zu den !Kung, die in Kavango, im Nordosten und im Südosten Namibias, im Gobabis-Distrikt, leben. Die Buschmänner leben von der Suche nach Wurzeln, Samen, Nüssen und anderen essbaren Pflanzen, weniger von der Jagd. Sie kommen längere Zeit ohne Fleisch aus, benötigen jedoch die Früchte des Buschlands auch als Flüssigkeitsquelle. Die Buschmänner sind die einzige Gruppe in Namibia, die traditionell keine feste Heimatregion hat. Seit vielleicht tausenden von Jahren folgen sie den Wanderrouten der Tiere, die sie jagen. Die Jagd ist jedoch durch landwirtschaftliche Erschließungen heutzutage stark eingeschränkt. Die Einrichtung der Wildschutzgebiete grenzte die San zunehmend ein, so dass sie gezwungen waren, sich Arbeit auf den Farmen zu suchen. Hier konnten sie ihr Geschick im Umgang mit der Natur und der Spurensuche einsetzen. Leider nimmt die Zahl der San immer weiter ab und wenn es nicht gelingt, ein Heimatland für sie zu finden, dann werden die ältesten Bewohner Namibias nach und nach aussterben. Die kleinste Volksgruppe in Namibia sind die Tswana, die mit den Tswana in Botswana verwandt sind. Die namibischen Tswana bestehen aus drei Untergruppen, von denen die größte die Tlharo sind, die zweitgrößte die Tlhaping und die drittgrößte die Kgalagadi, die sich teilweise mit den Buschleuten der Kalahari gemischt haben. Die meisten namibischen Tswana leben und arbeiten als Viehzüchter im Gobabis-Distrikt in der Nähe der botswanischen Grenze; eine Gegend, die lokal als Herero-Land bekannt ist.

Die Weißen

Der erste Europäer, der sich permanent in Namibia niederließ, war vermutlich Guilliam Visagie. Er siedelte mit seiner Frau an einem Ort namens Modderfontein, dem heutigen Keetmanshoop. Eine Anzahl Forschungsreisender, Elfenbein- und Großwildjäger, kamen vom Kap nach Namibia und die ersten Missionare, Abraham und Christian Albrecht, erreichten Warmbad im Jahr 1806. Als immer mehr Informationen über das Land nach Außen drangen, zog es weitere Abenteurer, Goldsucher, Händler und Forscher nach Namibia. Soldaten und Verwaltungspersonal wurden in das Land gebracht, als ein Konflikt zwischen den Herero und den Nama ausbrach. Buren aus Südafrika, von denen einige vor dem Burenkrieg von 1899-1902 flüchteten, folgten. Am Ende der Herero-Kriege entschieden sich schließlich viele deutsche Soldaten in Südwestafrika zu bleiben. Mit den ersten Diamantenfunden strömten immer mehr Europäer ins Land. Nach dem ersten Weltkrieg kauften neue Siedler Farmen und andere Grundstücke – die Anzahl der europäischen Bewohner wuchs stetig. Mit der Einführung des südafrikanischen Mandats über Südafrika, wurden Verwaltungspersonal, Polizisten, Eisenbahnangestellte und Unternehmer ins Land gebracht. Bergbau, Fischerei, Landwirtschaft und industrielle Aktivitäten entwickelten sich und brachten Ingenieure, Wissenschaftler, Lehrer, Architekten, Agronomen, Landvermesser, Ärzte, Krankenschwestern und viele andere Menschen europäischer Abstammung nach Namibia.

Urlaubsregionen in Namibia

Die Mitte

Die Zentralregion wird von Windhoek dominiert, Namibias Hauptstadt. Sie liegt auf einem soliden Plateau im Inland, mit vereinzelten Akazien, Gestrüpp und Gras. Umgeben wird sie von den zwei Wüsten des Landes, der Namib im Westen und der Kalahari im Osten. Unmittelbar außerhalb der Stadt liegen zahlreiche Wildschutzgebiete, die eindrucksvolle Wildtierbeobachtung und Entspannung bieten. Das Khomas-Hochland bildet den höchsten Punkt des Plateaus. Seine Spitze ist unvergleichlich: der Gamsberg ist der vierthöchste Berg Namibias – ein Tafelberg, der 500 Meter aus der umliegenden Landschaft herausragt. Wer entspannen möchte, ist in Cross Barmen Hot Springs bestens aufgehoben. Hier kann man in dampfendem Quellwasser baden und Wellness pur erleben.

Der Süden

Der Süden Namibias bietet unendliche Horizonte und trockene Landschaften. Die strenge Nüchternheit der Region macht sie so faszinierend. Der Fish River Canyon ist wohl das spektakulärste geologische Phänomen des Landes – hier durchtrennt eine atemberaubende 161 Kilometer lange Schlucht die sonst flache Landschaft. Eine Naturattraktion reiht sich an die andere. Das Land ist friedlich und voller Ruhe. In Richtung Norden erwartet einen der Kokerboom-Wald mit seinen einzigartigen Köcherbäumen. Im Süden finden sich die heißen Quellen des !Ai-!Ais/Richtersveld Transfrontier Park und im Westen schließt sich das Sperrgebiet, ein riesiges Gebiet mit eingeschränktem Zugang, an. Hier wird nach wertvollen Diamanten geschürft. Lüderitz, die größte Stadt der Region, liegt an einem rauen und abwechslungsreichen Küstenstreifen und ist in der jeweiligen Saison bekannt für seine Langusten und Austern.

Die Namib-Küstengegend

Rote Dünen, weite Ebenen und zerklüftete Berge zeichnen die Landschaft zwischen der unwirtlichen Namib-Wüste und den Steilhängen des inneren Plateaus aus. Die Region wird größtenteils vom Namib Naukluft Park bedeckt, mit insgesamt 50.000 Quadratkilometern. Der Park ist die Heimat von Sossusvlei und Deadvlei. Einzigartig auf der Welt, ragen diese Dünen als abstrakte Schönheiten aus Aprikot-, Orange-, Rot- und Brauntönen in den Himmel empor. Weiter nördlich herrscht in Swakopmund und Walvis Bay eine Urlaubsatmosphäre, die sowohl Touristen als auch Einheimische anzieht. Hier werden unzählige Angebote gemacht, rund um die Dünen und das Wasser.

Der Osten

Etwa vier Autostunden vom Etosha National Park oder Windhoek Richtung Osten, eröffnet sich Besuchern das Buschmannland; Richtung Süden stößt man auf die Kalahari. Dies ist selbst für namibische Verhältnisse ein sehr abgelegener Landstrich. Hier leben in weit verstreuten Siedlungen die San-Buschleute, berühmt für ihre Überlebenskünste. Besuchen Sie den Khaudum-Nationalpark mit seinen eindrucksvollen Wildtierherden und die Anfänge der Kalahari-Wüste, die sich über acht unterschiedliche Länder erstreckt und ihre Besucher mit Ruhe in der Einsamkeit belohnt.

Der zentrale Norden

Die zentrale, nördliche Region von Namibia ist eine Mischung aus flachen Geröllebenen und Graslandschaften, bewaldeten Hügeln und schroffen Bergen. Hier liegt der Etosha National Park, eines der bedeutendsten Naturschutzgebiete Afrikas und Heimat eines schier unermesslichen Angebots an Wildtieren, darunter seltene Geparden und das Spitzmaulnashorn.Als Kontrast dient das Waterberg-Plateau im Südosten, das etwas höher gelegen ist, mehr Niederschlag erhält und somit eine üppigere Vegetation vorweist. Zu den Sehenswürdigkeiten der Gegend zählt der Otjikoto-See, der früher einmal als bodenlos galt, bis bei Tauchgängen uralte Rüstungen der deutschen Truppen entdeckt wurden. Eine weitere Attraktion ist der berühmte Hoba-Meteorit, der größte bekannte Meteorit der Welt.

Der Nordwesten

Namibias nordwestliche Region erstreckt sich vom Kunene-River an der angolanischen Grenze bis zum Ugab-River, an der südlichen Grenze des Skelettküstenparks. Der Park ist ein riesiges Wildnisgebiet voller unberührter und abwechslungsreicher Landschaften. Viele sind nicht zugänglich können nur im Rahmen einer Flugsafari aus der Luft bewundert werden. Andere Attraktionen sind zum Beispiel die Elefanten in der Kunene Region, die sich perfekt an die Wüste angepasst haben, eindrucksvolle Himba-Siedlungen, die Epupa-Wasserfälle, die Felsgravuren und –zeichnungen bei Twyfelfontein, der versteinerte Wald und noch viele mehr. Die gesamte Region ist unglaublich malerisch – ein riesiges, ungezähmtes, wunderschön raues Stück Land, das nach Abenteuer ruft.

Die Kavango Region

Die Kavango Region und ihre Menschen sind vom Okavango-Fluss und seinen breiten Überschwemmungsgebieten abhängig. Die Gegend ist wesentlich grüner als der Rest von Namibia. Die größten Sehenswürdigkeiten sind die Wildparks, wie der Khaudum Game Park. Er bedeckt eine Fläche von 284.000 Hektar und ist die Heimat von Wildtieren, wie Antilope, Elefant, Zebra, Löwe, Leopard und vielen mehr. Der Park kann nur in Geländefahrzeugen erkundet werden. Rundu, die Hauptstadt, ist das Tor zur Zambezi Region und die Heimat vieler talentierter Schnitzer, deren Handwerksarbeiten auf unzähligen Märkten und in Kooperativen verkauft werden. Ebenfalls sehenswert sind die Popa-Wasserfälle – zahllose Stromschnellen ergießen sich über die gesamte Breite des Flusses, bevor dieser zum Okavango-Delta wird.

Die Zambezi Region

Die Zambezi Region (ehem.Caprivi) ist ein kleiner Landstrich, 450 Kilometer lang und 100 Kilometer breit. Seine Landschaft ist ein Mosaik aus Wäldern, Flusswäldern, Sümpfen und Flüssen. Fast 200 verschiedene Pflanzenarten, darunter Sträucher, Bäume und Früchte, schmücken die beeindruckende Landschaft. Riesige Wildschutzgebiete, wie zum Beispiel das KAZA TFCA, das sich über fünf verschiedene Länder erstreckt, ermöglichen den Herden an Büffeln und Elefanten frei und grenzüberschreitend umherzuziehen. Die wasserreiche Landschaft ist ein Paradies für Angler, Kanufahrer und Wildwasser-Freaks. Wer an kulturellen Themen interessiert ist, sollte diese Region kennen lernen, die für ihre traditionelle Handwerkskunst bekannt sind. Das ganze Jahr über werden hier unzählige Festivals und Märkte veranstaltet. Andere, abseits gelegene Reiseziele sind zum Beipiel die Zambezi Waterfront, die Stadt Katima Mulilo und der östlichste Zipfel Namibias, Impalila Island.

Die Tierwelt Namibias

Fauna und Flora Namibias

Die rauen Bedingungen in Namibias einzigartiger Naturlandschaft haben es offensichtlich nicht geschafft, Flora und Fauna zu reduzieren. Alle Tiere haben sich angepasst und gedeihen in voller Pracht. So verzaubert die Fülle und der Artenreichtum der Tierwelt: von großen Wildtieren wie Löwen, Elefanten, Giraffen, Geparden und Nashörnern bis hin zu einer Reihe an kleineren Wildtieren, darunter endemische Arten wie das Schwarznasen-Impala. Namibias Besucher sollen diese Tiere aus nächster Nähe erleben können. Dank der Naturschutzbemühungen des Landes und des umfassenden Netzwerks an Nationalparks und Naturschutzgebieten, wird dies eindrucksvoll möglich gemacht.

Die Tierwelt

Namibias Geschichte hat von Anfang bis Ende mit seiner Tierwelt zu tun. Sie wird am besten in den vielen Nationalparks und Naturschutzgebieten des Landes erzählt. Hunderte von Säugetierarten streifen hier frei herum, so dass sich zahllose Möglichkeiten ergeben, die Wildtiere in den unterschiedlichen Landschaften zu entdecken. Im Etosha National Park tummeln sich an den Wasserstellen Herden von Springböcken, Gemsböcken, Zebras und Streifengnus, sowie Kuhantilopen, Bergzebras, Löwen, Geparden bis hin zum scheuen Leoparden. Ihre Silhouetten heben sich majestätisch vom strahlend weißen Hintergrund der riesigen Salzpfannen ab. Auf dem Waterberg-Plateau wird die begrenzte Anzahl der gefährdeten Tierarten gehegt und gepflegt – darunter unterschiedliche Antilopen- und Büffelarten sowie das Breitmaulnashorn. Cape Cross an der Skelettküste ist eines der größten Seehundschutzgebiete der Welt. Was die Tierwelt betrifft, sind diese drei Parks die beliebtesten Attraktionen in Namibia, ihnen stehen jedoch die zahlreichen anderen Schutzgebiete im ganzen Land in nichts nach – dank der großen, international anerkannten Naturschutzbemühungen, kann man hier das Wiederaufleben der Artenvielfalt hautnah miterleben.

Die Vogelwelt

Namibias geografische Vielfalt hat eine Fülle an unterschiedlichen Lebensräumen für die mehr als 600 unterschiedlichen Vogelarten geschaffen. In der üppigen Kavango & Zambezi Region finden sich exotische Gabelracken, Pygmäengänse und Blaustirn-Blatthühner. Die Salzpfannen des Etosha National Parks dienen als Brutstätte für unzählige Flamingos und sind zugleich Heimat von 35 unterschiedlichen Raubvogelarten, wie dem Ohrengeier und Kappengeier. In den Wüstenregionen findet man riesige Nester in Bäumen und auf Telefonmästen – es sind die Wohnstätten des Siedelwebers. Aus Aufzeichnungen weiß man, dass einige schon seit etwa 100 Jahren in Gebrauch sind. Schließlich bieten die Lagunen der Walvis Bay und Sandwich Harbour in der Trockenzeit vielen Vogelarten Schutz, darunter die südafrikanische Flamingo-Population und der seltene Rotband-Regenpfeifer. Besondere in Namibia beheimatete Arten sind der Hereroheckensänger, der Steinläufer, der Monteirotoko und der Damara Tern. Der afrikanische Adler lässt sich an den Seen, Flüssen, in den Sumpfgebieten und nahrungsreichen Ebenen Afrikas blicken. Er ziert auch das namibische Wappen.

Die Pflanzenwelt

Aufgrund der regionalen Klimaunterschiede innerhalb des Landes, besitzt Namibia eine große Vielfalt an Pflanzenarten – von Wüsten- und Halbwüstenvegetation bis hin zu einer subtropischen Pflanzenwelt. Der Großteil des Landes besteht aus Savanne mit niedrigem Gestrüpp und Gräsern, die unter den trockenen Bedingungen wachsen. Bei Regen blühen in diesen Ebenen unterschiedliche Wildblumen, jedoch nur für kurze Zeit. Einen Kontrast hierzu bildet die Kavango & Zambezi Region, die eine üppige Wasserpflanzenwelt und Laubvegetation entlang der vielen Wasserwege und an den Flussufern vorweist. Die namibische Flora wäre nicht vollständig beschrieben, wenn man nicht den Kokerboom oder Köcherbaum erwähnen würde, und auch die Welwitschia-Pflanze, eine der ältesten, bekannten Pflanzen überhaupt. Der Köcherbaum ist im südlichen Teil Namibias zu Hause. Er hat seinen Namen von den „Buschmännern“ erhalten, die seine Äste und Rinde dazu verwenden, Köcher für Ihre Pfeile herzustellen. Diese Pflanzen gehören zu den Aloe-Sukkulenten und können bis zu 9 Meter hoch werden. Im Osten der Skelettküste findet sich die Welwitschia Mirabilis, eine weitere, an die Wüste angepasste Art, die die Feuchtigkeit aus dem Nebel über ihre spezielle Blattstruktur aufnimmt. Sie wächst flach auf dem Boden und bildet nur zwei Blätter an ihrem dicken Stamm aus. Diese Blätter wachsen im langen Leben der Pflanze stetig weiter. Ihr Alter ist schwer zu bestimmen, man nimmt jedoch an, dass sie bis zu 1500 Jahre oder älter werden kann.

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